FASD bei Schulkindern

Kinderfasd

  • sind oft impulsiv, unberechenbar und mutwillig, z.B. stellen sie Sicherheitsgefahren dar, indem sie Feuer legen oder weglaufen.
  • sind oft erschöpft und reizbar infolge von Schlafproblemen.
  • sind sehr geschickt in manipulativen Taktiken.
  • haben kein normales Gefühl für Gerechtigkeit.
  • sind als Behinderte nicht anerkannt, da manche einen "normalen" IQ haben.
  • sind oft verzweifelt auf der Suche nach Anregungen und Erregung als Unterhaltung.
  • sind emotionell sehr veränderlich und zeigen oft eine große Bandbreite an Stimmungen an einem Tag.
  • sind oft getrennt vom eigenen Gefühl und haben Schwierigkeiten, ihre Wutausbrüche zu identifizieren oder zu begründen.
  • sind isoliert und einsam wegen gestörtem Sozialverhalten.
  • sind verärgert und zornig, da sie mehr Beaufsichtigung brauchen als andere.
  • zeigen wenig Einfühlungsvermögen für andere.

 

Jugendliche

  • sind moralische Chamäleons, trotz liebevoller Familienbedingungen.
  • halten soziale Regeln oft nicht ein.
  • sind oft erschöpft und reizbar wegen Schlafstörungen.
  • haben ein hohes Risiko in antisoziale Verhalten wie Stehlen, Lügen, Weglaufen hineingezogen zu werden.
  • sind immer noch eine Gefahr für sich selbst und andere.
  • benötigen immer noch Schutz und Beschränkungen wie 6-jährige Kinder.
  • sind oft besessen von Ur-Impulsen wie sexuelle Aktivität und Feuer legen.
  • sind leicht beeinflussbar von stärkeren Persönlichkeiten.
  • lassen sich sehr leicht verführen.
  • können sehr schwer Entscheidungen treffen.
  • haben sehr viel Angst vor Veränderungen, z.B. Schulwechsel oder Umzug.
  • sind äußerst anfällig, Ideen aus Filmen und Fernsehen auszuprobieren.
  • zeigen Unwissen über normale Körperpflege.
  • sind unfähig, Verantwortung für ihre Handlungen zu übernehmen.